DMR im Amateurfunk

Kaum war DMR im kommerziellen Bereich verfügbar, wurden bereits erste Versuche mit der Technologie im Amateurfunk unternommen - anfangs hauptsächlich durch MOTOROLA-Mitarbeiter in den USA, die in ihrer Freizeit DMR-Geräte in den für den Amateurfunk zugelassenen Frequenzen verwendeten und die ersten Projekte einer HAM-Vernetzung von DMR-Repeater verwirklichten.

In der Schweiz hat Christian HB9DUU als einer der "Founding Fathers" des schweizerischen DMR-Netzwerks bereits seit 2008 erste Versuche mit DMR unternommen und mit der Relaisgruppe HB9F erstmals DMR-Repeater mittels IPSC verbunden. 2011 wurden das Relais HB9F Brienzer Rothorn und kurz darauf HB9F Schilthorn (das höchstgelegene DMR-Relais Europas) mit dem internationalen DMR-MARC Netz verbunden. Seit März 2012 betreiben die Relaisgruppen HB9BO und HB9F den ersten DMR-Master.

Danach ging der Ausbau sehr schnell voran. Von unterschiedlichen Betreibergruppen wurden Repeater in der Romandie und im Raum Zürich in Betrieb genommen und ab 2013 kamen praktisch monatlich neue Relais hinzu, so dass heute (Stand Ende 2017) in der Schweiz bereits über 70 DMR-Repeater registriert sind und dazu weit über hundert 'Mini-Repeater' in Form von Hotspots unterschiedlicher Bauart in Betrieb sind, die mit verschiedenen Netzwerken verbunden sind und eine Vielfalt an Funktionen und internationale Verbindungen ermöglichen. 

Weitere Informationen auf folgenden (externen) Seiten:

  • SwissDMR -  Schweizer HAM DMR-Netzwerk basierend auf Brandmeister-Technologie
  • Registrierung einer DMR-ID für lizenzierte Funkamateure (unerlässlich, mehr Informationen hier)

Auf den folgenden Seiten finden sich weitere Informationen zu Codeplugs und zur Programmierung von DMR-Funkgeräten.